Projekt

Grabmal Ernst II von Sachsen

Medienstation

Im Rahmen der Landes- und Sonderausstellung „Frührenaissance in Mitteldeutschland. Macht. Repräsentation. Frömmigkeit“ realisierte cura3D drei interaktive Medienstationen für das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale). Ein Schwerpunkt lag auf der digitalen Präsentation des Grabmals Ernst II. von Sachsen, das sich im Magdeburger Dom befindet und naturgemäß nicht physisch in die Ausstellung eingebunden werden konnte.

Kunde
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt,
Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
Dauer
2 Monate
Ort
Halle | Saale
Jahr
2024

Zwischen Ort und Unzugänglichkeit

Für die hochaufgelöste Erfassung des Grabmals kam ein photogrammetrisches Verfahren zum Einsatz. Im Zuge dieser Erfassung entstand auch ein einführendes Video, das den architektonischen und historischen Kontext der Tumba im Magdeburger Dom erläutert. Das virtuelle 3D-Modell  wurde anschließend annotiert – mit vertiefenden Informationen zu den dargestellten Aposteln sowie den Wappen – und in eine interaktive Anwendung überführt.

 zur interaktiven Erfahrung

3D-Rekonstruktion
und Vermittlung

Durch photogrammetrische Erfassung wurde das Grabmal hochpräzise digitalisiert und als dreidimensionales Modell rekonstruiert. 

Kulturstiftung Sachsen-Anhalt / Punctum/ Esther Hoyer

Ein echter Mehrwert für die Ausstellung.

Kulturstiftung Sachsen-Anhalt / Punctum/ Esther Hoyer
Macht. Repräsentation. Frömmigkeit.

Frührenaissance in Mitteldeutschland

Eine Ausstellung im Kunstmuseum Morizburg, Hallle (Saale)
24.11.2024 — 02.03.2025

Die Ausstellung lieferte einen umfassenden Blick auf die Kunst und Kultur in der mitteldeutschen Region während einer der aufregendsten Epochen deutscher Geschichte. Zentrale Person war Ernst II. von Sachsen (1464–1513), Erzbischof von Magdeburg und Administrator des Bistums Halberstadt. Ehrgeizig war seine Ausgestaltung Halles zur herrschaftlichen Residenzstadt mit der Moritzburg, einem der frühesten Schlossbauten in Mitteldeutschland, wo im ausgehenden 15. Jahrhundert immer noch der spätgotische Stil dominierte. Der Landesherr und Kirchenfürst stand mit den anderen Bischöfen und Fürsten, auch mit seinen Brüdern Friedrich dem Weisen und Johann dem Beständigen, in produktiver Konkurrenz.
zur Ausstellung

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