Projekt

Digitale Sonderausstellung: Schwarz Rot Gold

für die Deutsche Bundesbank

Für die Deutsche Bundesbank entwickelten wir zwei digitale Sonderausstellungen: zur Geschichte und Bedeutung der deutschen Goldreserven und zur numismatischen Sammlung.

Kunde
Deutsche Bundesbank
Dauer
18 Monate
Ort
Frankfurt / Leipzig
Jahr
2022 - 2024

Wenn scrollen zum Erlebnis wird

Scrollytelling ist kein neues Konzept — aber selten wird es konsequent zu Ende gedacht. Für die Bundesbank haben wir es technisch und gestalterisch neu interpretiert: Goldbarren drehen sich beim Scrollen im Raum, Zeitachsen entfalten sich in Bewegung, Daten werden erlebbar statt nur lesbar. Das Ergebnis ist ein Format das Besucher:innen in eine Geschichte zieht, statt sie durch sie hindurchzuführen.

Kreative Mediennutzung 

Bilder, Filme, Interviews, Audio, animierte 3D-Objekte, interaktive Panoramen aus der Goldreserve selbst — die Ausstellung arbeitet mit einem breiten Spektrum an Formaten, weil das Thema es verlangt. Jedes Medium wurde von uns selbst produziert oder aufbereitet. Das Ergebnis ist ein Erlebnis das man in eigener Geschwindigkeit erkundet — und das bei jedem Besuch etwas Neues freigibt. (Fotos: Nils Thies, Deutsche Bundesbank)

a gold bar with a stamp indicating its origina gold bar with a stamp indicating its origina gold bar with a stamp indicating its origin
Urheber: KEYSTONE | STR Bildrechte: picture alliance / KEYSTONE | STR
ARCHIV - HANDOUT - Drei Angestellte der New York Federal Reserve Bank führen im riesigen unterirdischen Tresorraum Buch über das gelagerte Währungsgold aus aller Welt (jüngeres Archivbild). Die Bundesbank will bis 2020 fast 700 Tonnen deutsches Gold aus dem Ausland nach Deutschland holen. Die Bestände in New York werden schrittweise um 300 Tonnen verringert. Foto: Federal Reserve Bank/dpa (zu dpa "Bundesbank holt fast 700 Tonnen deutsches Gold aus dem Ausland heim" vom 16.01.2013 - Redaktionshinweis:  Verwenung nur zu redaktionellen Zwecken bei vollständiger Quelklenangabe) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Bildrechte: Federal Bank of New York

Eine Historische Aufarbeitung

Wo lagert das deutsche Gold? Warum wurde es aus New York und Paris nach Frankfurt verlagert? Was hat es mit dem Wirtschaftswunder zu tun? Die Ausstellung beantwortet Fragen, die viele haben aber selten so klar gestellt bekommen. Komplexe wirtschaftshistorische Zusammenhänge werden vermittelbar — ohne vereinfacht zu werden.

Die Ausstellung bleibt.

Digitale Ausstellungen haben einen Vorteil gegenüber physischen: Sie schließen nie. „Schwarz Rot Gold“ ist heute noch zugänglich — für Schulklassen, Forschende, Interessierte weltweit. Ein Projekt das nicht endet wenn der letzte Besucher geht.

Zur Ausstellung der Bundesbank
Schwarz-Weiß Archivfoto des deutschen Golddepots
Bildrechte: Deutsche Bundesbank